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TIBET INITIATIVE DEUTSCHLAND
Wir über uns
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Einsatz für das tibetische Recht auf Selbstbestimmung
27 Regionalgruppen in Deutschland - Weltweite Kooperation
Dalai Lama bei TID-Kongress mit Kazimiera PrunskieneFür die Tibet Initiative Deutschland war es der Höhepunkt ihrer Arbeit: Sie half mit, den Besuch des Dalai Lama 1998 in Osnabrück und Münster und 1999 in Bonn vorzubereiten. Zunächst war das geistliche und weltliche Oberhaupt der Tibeter auf Einladung der beiden Friedensstädte als offizieller Ehrengast zur 350-Jahr-Feier des Westfälischen Friedens nach Deutschland gekommen. Am 6. und 7. Juni 1998 sprach der Friedensnobelpreisträger vor insgesamt 15.000 Besuchern. Im Jahr darauf reiste der Dalai Lama nach Bonn, um zum zehnjährigen Bestehen der TID die aktiven Mitglieder in ihrem Engagement für Tibet weiter zu ermuntern. In Bonn sprach er bei mehreren Veranstaltungen zu rund 7.000 Gästen. Er nahm an einem von der TID organisierten Kongress zu dem Themen "Perspektiven für Tibet" teil, wo er unter anderem auf den Südtiroler Landeshauptmann Luis Durnwalder und die ehemalige litauische Präsidentin Kazimiera Prunskiene traf, welche ihre Positionen zu Selbstbestimmungsrecht und Unabhängigkeit darlegten. Bei der aufsehenerregenden Abschlussaktion wurden 12.000 Schwimmkerzen auf den Rhein gesetzt, um an die rund 1,2 Millionen Tibeter zu erinnern, die während der Fremdherrschaft durch die Chinesen ihr Leben durch Hunger, Zwangsarbeit, Haft oder Gewalt verloren haben. Der Dalai Lama nutzte seinen Besuch in Bonn auch, um bei einem Empfang, den Bürgermeister und Vertretern jener Städte, Gemeinden und Landkreise zu danken, die an der Aktion "Eine Flagge für Tibet" teilgenommen haben.

Die Tibet Initiative Deutschland hatte dabei jeweils von der Tibetischen Regierung im Exil den Auftrag erhalten, den Aufenthalt des Dalai Lama in Deutschland zu koordinieren. Der 1989 gegründete Verein gliedert sich in den Bundesvorstand, die Bundesgeschäftsstelle sowie derzeit bundesweit 27 Regionalgruppen

Die religiös und parteipolitisch ungebundene Tibet Initiative Deutschland e.V. bekennt sich zu denn unveräußerlichen Menschenrechten und demokratischen Prinzipien sowie zur Gewaltlosigkeit. Dementsprechend versucht sie, mit friedlichen Mitteln Einfluss auf die Volksrepublik China zu nehmen, damit die Menschenrechtsverletzungen in Tibet ein Ende finden und das ehemals souveräne Land seine Freiheit wiedererlangen kann. Unmittelbares Ziel ist es, die Selbstbestimmung des tibetischen Volkes zu erreichen. Dazu sammelt und verbreitet sie Informationen über das Himalayaland, fördert die öffentliche Diskussion dieser Problematik und versucht, deutsche Politiker auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene zu einem stärkeren Engagement für das unterdrückte und misshandelte Volk zu bewegen.

In den Regionalgruppen geschieht dies vor allem über Diavorträge, Filme, Vortragsveranstaltungen, Infostände und Ausstellungen. Hinzu kommen gemeinsame Aktionen bundesweit, wie Demonstrationen, Unterschriftenaktionen, Petitionen. Die TID kooperiert mit Menschenrechtsorganisationen und einer Vielzahl von Gruppierungen weltweit, die sich für das tibetische Volk einsetzen.

In Paragraf II der Satzung der TID heißt es im Wortlaut:

1) Der Verein unterstützt die Tibeter als politisch, rassisch ind religiös Verfolgte. Er tritt für das Selbstbestimmungsrecht der Tibeter in Tibet ein und unterstützt die Tibeter in ihrem gewaltlosen Kampf für das Überleben der nationalen Identität, Kultur und geistig-religiösen Tradition. Es soll mit allen friedlichen Mitteln versucht werden, auf China Einfluss zu nehmen, damit Willkür, Folter, politische und kulturelle Unterdrückung ein Ende haben und die fundamentalen Menschenrechte in Tibet beachtet werden. Der Verein sammelt und verbreitet Informationen über Tibet, um die Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland über die Situation aufzuklären und die Solidarität mit Tibet zu fördern. Er sucht den Kontakt mit Parlamentariern und öffentlichen Medien, um auch auf der politischen Ebene Unterstützung für das tibetische Volk zu erreichen.


Geschäftsstelle:

Tibet Initiative Deutschland e.V.
Haus der Demokratie
Kirsten Harder
Greifswalder Str. 4
10405 Berlin

Telefon:
Fax:      
E-Mail:  
Internet: www.tibet-initiative.de

Bürozeiten: Dienstag, Mittwoch 14 bis 18 Uhr, Donnerstag 10 bis 18 Uhr, Freitag 10 bis 14 Uhr

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